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Absolvierte Reisen 2005

1. bis 4. März 2005 (4 Tage)

MAILAND - LEONARDO DA VINCIS ABENDMAHL
Bad Ragaz - Zillis - Como - Mailand (San Ambrogio, Brera, Ambrosiana, Michelangelos letzte Pietà)

22. bis 29 März 2005 (8 Tage)

LONDON
Die Kunstschätze der Welt vom Altertum bis zur Moderne – mit Händels Messias in der Royal Albert Hall am Karfreitag und dem Genter Altar!

Busreise mit Fährüberfahrt Calais-Dover – Besichtigungen in London: British Museum (bedeutende altorientalische, ägyptische und griechische Kunstwerke, z.B. der Stein von Rosette, vor allem aber die so genannten Elgin Marbles, die Giebelskulpturen und Reliefs vom Parthenon-Tempel in Athen) – National Gallery (wesentliche Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Holbein, Velazquez, Rembrandt ... – eine der bedeutendsten Gemäldegalerien) – Victoria & Albert Museum (eine übervolle Schatzkammer aus Mittelalter (Lorscher Evangeliar!) und Renaissance. Höhepunkt aber ist ein Hauptwerk Raffaels, die (erhaltenen) 7 Teppichkartons (z.B. Predigt des Paulus in Athen), eindrucksvoll präsentiert) – Tate Gallery (vor allem Turner, auch Präraffaeliten) – Courtauld Gallery (bedeutende Werke u.a. von Cézanne, van Gogh, Gauguin, Manet) – Wallace Collection (nobles Palais voller Gemälde, u.a. Luini, Frans Hals, de Hooch, vor allem Rembrandts Titus) – Kenwood House (in einem schönen Park im Norden Londons gelegene Villa mit Gemäldegalerie, darin u.a. eines der bedeutendsten Selbstbildnisse Rembrandts, auch Vermeers Lautenspielerin) – Am Karfreitag Besuch der traditionsreichen Aufführung von Händels Messias (Royal Philharmonic Orchestra, Royal Chorus Society) – Rückfahrt über Gent mit Besichtigung des Genter Altars von Jan van Eyck.

11. bis 22. April 2005 (12 Tage)

UMBRIEN
mit Urbino und Arezzo – das Herz Italiens!

Urbino: bedeutender Frührenaissance-Herzogspalast (zugleich Pinakothek), Geburtshaus und Taufkirche Raffaels – Borgo San Sepolcro: Geburtsort Piero della Francescas, in der Pinakothek sein Auferstandener Christus“ – Monterchi: Pieros berühmte Madonna der Geburt – Citta di Castello mit dem frühesten erhaltenen Gemälde Raffaels – Arezzo (Heimatstadt Petrarcas): Hauptwerk Pieros, der Freskenzyklus zur Kreuzesholzlegende (frisch restauriert!), Dom mit Pieros hl. Magdalena, die eindrucksvolle romanische Pfarrkirche mit prächtigem Altarbild von Pietro Lorenzetti – Ausflug ins obere Arnotal mit den überaus schönen romanischen Kirchlein Romena und Socana, ferner in Caprese das Geburtshaus Michelangelos – im landschaftlich sehr reizvoll gelegenen La Verna empfing der heilige Franziskus die Wundmale – Cortona: hoch gelegene alte Etruskerstadt mit malerischen verwinkelten Gassen, Plätzen und Brunnen; Diözesanmuseum mit Gemälden von Duccio, Fra Angelico (schöne Verkündigung!) und des hier geborenen Luca Signorelli, etruskisches Museum – Assisi: San Francesco mit den Fresken von Giotto, Cimabue und Lorenzetti; Dom (hier wurden u. a. Franziskus und der Stauferkaiser Friedrich II. getauft), Santa Chiara, San Damiano, Porziuncula-Kapelle – Spoleto: Dom mit Filippo Lippis restaurierten Fresken des Marienlebens und San Pietro mit romanischen Reliefs – romanische Abtei San Pietro in ValleMontefalco, die Aussichtsterrasse Umbriens, San Francesco mit Benozzo Gozzolis Freskenzyklus zum Leben des hl. Franziskus – Spello: in S. Maria Maggiore Freskenzyklus des umbrischen Malers Pinturicchio zum Leben Jesu – Besuch der schon von Plinius erwähnten und von den Dichtern (Properz, Byron) besungenen anmutigen Clitumnus-Quelle mit Tempelchen – Perugia: Hier bildete sich der junge Raffael bei dem Meister Perugino zum Maler aus. Nationalgalerie mit Werken von Duccio, Fra Angelico, Piero della Francesca, Perugino, Pinturicchio. Der von Perugino wahrscheinlich unter Mithilfe Raffaels ausgemalte Zunftsaal der Geldwechsler, das Oratorium San Severo mit einem Frühwerk Raffaels, der Stadtpalast, der reliefgeschmückte Brunnen Fontana Maggiore von Giovanni Pisano sowie der gewaltige etruskische Brunnen.

16. bis 30. Mai 2005 (14 Tage)

ARMENIEN – GEORGIEN – ASERBEIDSCHAN
Wo sich Abendland und Morgenland begegnen

Diese drei Kaukasus-Republiken zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer bilden in vieler Hinsicht das Bindeglied zwischen Okzident und Orient. Frühchristliche und mittelalterliche Kirchen in grandioser Landschaft, herrliche Reliefs mit dem Motiv des Kreuzes als Lebensbaum, Moscheen und Karawansereien geben dieser Region im Ganzen, den einzelnen Ländern jedoch je ihr eigenes, ganz besonderes Gepräge. Weitere Themen sind: Das Land Kolchis, das Goldene Vlies und der Argonautenzug der griechischen Mythologie, Gralsmotive, persisch-zarathustrische Religion, Kirche und Moschee.

20. Juni bis 3. Juli 2005 (14 Tage)

Nordspanien
Auf der Pilgerroute nach Santiago de Compostela

Das christliche Abendland bildete sich im eigentlichen Sinne durch das dichte Netz der Pilgerwege zum Grab des heiligen Jakobus (Sant-Jago) des Älteren in Nordwestspanien. Entlang dieser Wege entstanden die bedeutendsten und schönsten romanischen Klöster und Kirchen mit einem außerordentlichen Reichtum an erstrangiger Bau- und Bildhauerkunst dieser Epoche. Dazu kommen uralte westgotische sowie mozarabische und spätmittelalterliche Kirchenbauten. Dies alles vor dem Hintergrund sich abwechselnder faszinierender Landschaften.

10. bis 20. September 2005 (11 Tage)

RUMÄNIEN
Moldauklöster – Stabkirchen – Siebenbürgen. Mit zwei Konzerten beim Enescu-Festival in Bukarest!

Die einzigartigen so genannten Moldauklöster im Nordosten Rumäniens gehören zum Eindrucksvollsten, was es an Kirchenbauten in Europa überhaupt gibt. Kaum weniger interessant sind die hölzernen Stabkirchen an der Grenze zur Ukraine. Aber auch die Kirchenburgen der Siebenbürger Sachsen und ihre spätgotischen Kirchen in den mittelalterlichen einst rein deutschen Städten sind sehr sehenswert. Die noch weitgehend intakte Landschaft, unversehrte“ Dörfer mit Häusern in traditioneller Bauweise, Pferdefuhrwerken und Storchennestern sowie die eine oder andere Folkloredarbietung bilden den geeigneten Rahmen zum Erleben der kulturellen Höhepunkte.

3. bis 16. Oktober 2005 (14 Tage)

GRIECHENLAND
Klassische Rundreise mit Bus & Fähre

Griechenland – Wiege der abendländischen Kultur und ein noch heute wunderschönes Land. Grund genug, einen vielleicht lang gehegten Traum zu verwirklichen und dieses Land endlich zu besuchen! Wir nähern uns Griechenland, wie es sich gehört, zu Schiff und verfügen so während der ganzen Rundreise – gerade in Griechenland von unschätzbarem Vorteil – über unseren eigenen Bus. Wir sehen auf dieser Rundreise praktisch alle kulturgeschichtlich wesentlichen Stätten des Festlandes von Athen bis Sparta, Olympia bis Eleusis, die Bucht von Salamis, Korinth und Delphi, Mykene und Epidauros, dazu einige Höhepunkte byzantinischer Zeit wie die Klosterkirchen von Mistra und Hosios Loukas.

Da die griechische Kultur, also Philosophie, Theater, Literatur, Tempelbaukunst und Bildhauerei, aus den Mysterien herausgewachsen und nur aus diesen heraus letztlich zu verstehen ist, wie Rudolf Steiner nicht müde wurde zu betonen, wird uns dies der Gesichtspunkt sein, von dem wir uns bei den Besichtigungen und in den begleitenden vertiefenden Vorträgen leiten lassen. Damit haben wir aber zugleich auch die Möglichkeit zu einem Ausblick auf den mysteriengeschichtlichen Hintergrund des Christentums und die Mission des Paulus.

24. bis 31. Oktober 2005 (8 Tage)

CHARTRES
und andere gotische Kathedralen. Herbstreise ins Mittelalter!

Die Begegnung mit der Kathedrale von Chartres gehört nach wie vor zu den großen geistigen und künstlerischen Erlebnissen. Ihr Gehalt ist kaum auszuschöpfen. Doch kann an drei Tagen immerhin ein guter Einblick gewonnen werden durch Führungen, Vorträge und private Meditationen um die Kathedrale“. Um die besondere Stellung dieser einzigartigen Kathedrale innerhalb der Gotik, ihre Herkunft, Voraussetzungen und ihre Ausstrahlung besser verstehen zu können, werden wir noch ein paar andere gotische (und eine ganz besondere romanische) Kirche besuchen.

Ein eingeschalteter Tagesausflug in das Paris des Mittelalters bietet uns in der Kathedrale Notre Dame, in dem Kleinod der fast ganz aus farbigen Glasfenstern bestehenden Sainte Chapelle sowie in der Kathedrale (ehemaligen Abteikirche) von St. Denis, deren von dem genialen Abt Suger errichteter Chor das erste gotische Bausystem darstellt, interessante, aufschluss- reiche Vergleichsmöglichkeiten. Der Besuch des Musée Cluny mit seinen Schätzen mittelalterlicher Kunst, besonders den von Rilke poetisch beschriebenen Bildteppichen mit der Dame mit dem Einhorn“, rundet diesen Ausflug ab.

Weitere sehr bedeutende Kathedralen werden uns die große Bandbreite der Ausdrucksmöglichkeiten des gotischen Stils, in deren Mitte das Wunderwerk von Chartres wahrhaft maßvoll“ eingebettet ist, noch eingehender verdeutlichen: die eindrucksvolle (nur aus Chor und Querhaus bestehende) Kathedrale von Beauvais mit dem höchsten gotischen Gewölbe überhaupt, die originelle frühgotische, wuchtige Kathedrale von Laon; dort auch eine wunderschöne Temp-lerkapelle; dann die prächtige Kathedrale von Reims mit herrlichen Portalskulpturen (die Maria der Heimsuchung hat man den griechischen Augenblick“ in der mittelalterlichen Plastik genannt) und nicht zuletzt den Glasfenstern von Chagall!

Zum Abschluss werden wir dann beim Besuch des Straßburger Münsters, des bedeutendsten gotischen Bauwerks auf (ehemals) deutschem Boden, die Ausstrahlung und Verwandlung der Kunst von Chartres beispielhaft erfahren können. Andererseits wurde ja der Straßburger Stil für die deutsche Bau- und Bildhauerkunst maßgebend, und noch dem jungen Goethe wurde das Münster zu einem Schlüsselerlebnis.

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